Autismus und Partnerschaft

Partnerschaft entsteht durch Aufnahme von Beziehung und besteht inhaltlich zu großen Teilen aus sozialer Interaktion. Das sind genau die Bereiche, deren Entwicklung und reife Ausprägung Autisten laut Diagnosekriterien des DSM – 5 nicht gelingt. So sehen Autisten sich in einer Partnerschaft erschwerten Bedingungen eines ohnehin komplexen Themas gegenüber.

Wie können Autisten ihre ausgeprägten Bedürfnisse in einer Partnerschaft integrieren, haben sie doch bereits alleine lebend alle Hände voll mit ihren Bedürfnissen zu tun?

Wie können destruktive Verhaltensweisen, die aus Überforderung und daraus resultierender Ohnmacht entstehen, durch gezielte Prozesse und nachfolgende Erfolgserlebnisse in eine konstruktive Beziehungsdynamik umgewandelt werden?

Was tun bei Krisen, die durch den ungeheuren Druck entstehen, der auf Autisten in einer Beziehung lastet?

Was passiert, wenn zwei Autisten eine Partnerschaft eingehen?

Welche Entwicklungschancen bieten sich für einen autistischen Menschen in einer Partnerschaft? Diese und weitere Fragestellungen werden mit Schwerpunkt des Themas Kommunikation erörtert.

Referenten:
Werner Kelnhofer (Autist), ehrenamtlicher Mitarbeiter autkom, Selbsthilfegruppe Erwachsene Autisten Südbayern
Ilonka Dahlmann (Autistin), Selbsthilfegruppe Erwachsene Autisten Südbayern

Zielgruppe: Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte

Termin: 12.05.2020

Ort: autkom Zeitrahmen: 18:00 – 20:30 Uhr

Teilnehmerzahl: mindestens 6 Teilnehmer; begrenzte Teilnehmerzahl

Kostenbeitrag: 5 € (Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung kostenfrei)

Anmeldung unter: Telefon: 089 4522587-0; E-Mail: info@autkom-obb.de